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Die Bedeutsamkeit der Atlaskorrektur

 

Durch die Wirbelsäule verläuft das Rückenmark und tritt durch das Loch der Schädelunterseite ein. Dabei verlaufen in der Nähe des Atlas Blut und Hirn versorgende Gefäße wie die innere Schlagader, die innere Jugularisvene, Lymphgefäße und der Vagusnerv. Bei einer Fehlstellung des Atlas kommt es nun zu einem verengten Durchlass, welcher wiederum Gefäße komprimiert und somit den Blutfluss stört, was entsprechende Symptome nach sich zieht.

Ebenso verhält es sich mit dem Vagusnerv, welcher bedeutsam für das Regulieren des vegetativen Nervensystems ist. Auch hier kommt es bei einer Verengung zu Störungen und Blockaden, die sich auf das Herz-Kreislauf-System, die Atmung, die Verdauung, den Schlaf, die Schweißregulation und vieles mehr auswirken.

Bild: Bedeutsamkeit der Atlastherapie

 

Korrekte und falsche Haltung Die Symptome sind  oft vom Ausmaß der Verschiebung des Atlas abhängig. In dieser Muskelregion sind das Gleichgewicht, die Lage zum Raum , die Lage vom Kopf zum Körper und zuletzt eine Vielzahl aller Haltungsrezeptoren eingelagert. Mit der ständigen Arbeit diese Dysbalance auszugleichen wird dem Körper ein Höchstmaß an Muskelkraft und Ausdauer abverlangt und ergibt letztendlich eine Überforderung der betroffenen Muskeln und deren Verspannung.

Diese lösen Nackenbeschwerden, Spannungskopfschmerzen, Schwindel und Kopfbewegungseinschränkungen aus. Körperabwärts beeinflussen die asymmetrisch arbeitenden Muskeln die Wirbelsäule und das Becken. Folgeerkrankungen wie Skoliose, Beckenschiefstand, Bandscheibenvorfälle, Hüft- und Knieschmerzen sind nur noch eine Frage der Zeit. Die Dauerverspannung der Muskeln sorgt im Bereich der Wirbelsäule für Subluxationen (immer wiederkehrende Ausrenkung) und ständigen Behandlungsbedarf.

Wenn sich alle Wirbel der Wirbelsäule korrekt übereinander befinden, überträgt sich die Last senkrecht nach unten auf das Becken und die Beine. Bei einer Verschiebung des Atlaswirbels ist der darauf liegende Kopf mit seinem Gewicht, maßgebend für die ungleichmäßige Lastenverteilung und durchzieht den Körper bis zu den Füßen. Dieses kann im schlimmsten Fall eine Differenz von 10-15 kg im Seitenvergleich ergeben. Befindet sich der Körper über längere Zeit in dieser Fehlstellung ist es logisch, dass Muskeln, Bänder und Sehnen ungleichmäßig abnutzen und Beschwerden an völlig unerwarteten Stellen auftreten.

Die Atlaskorrektur nach der atlasreflex Methode sorgt mit ihrer Wirkungsweise, für eine symmetrische Muskelarbeit und Skelettausrichtung.  Hierbei entsteht das aktive Einloten der Wirbelsäule, welches sich verständlicherweise nicht in einer einzigen Woche vollziehen kann, denn dafür benötigt der Körper Zeit. In dieser Phase beginnt sich die Muskulatur gegen die Umstellung zu wehren und baut örtlich sogar etwas mehr Spannung auf. Parallel dazu regenerieren jedoch schon die überlasteten Strukturen dort, wo durch die Umstellung ein Ausgleich der Lastenverteilung in Gang gesetzt wird. Daraus erklärt sich die hohe Bedeutsamkeit einer Atlaskorrektur.

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Bild: Atlasreflex YouTube

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Könnte es sich auch in meinem Fall
um eine Atlasfehlstellung handeln?

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