Wie kann eine Atlasfehlstellung festgestellt werden?

Die Bewegungen des Atlas können am Lebenden leicht von einem Fachmann untersucht werden. Wenn man zunächst unterhalb des Ohres den Warzenfortsatz (processus mastoideus) des Schädels tastet, sollte sich dieser bei Nickbewegungen des Kopfes auch bewegen. Tastet man nun von vorne 1 cm weiter nach caudal (unten) durch die Muskelmasse des M. sternocleidomastoideus weiter, so findet man einen Knochenpunkt: Dies ist der seitliche Fortsatz des Atlas.
Bei Nickbewegungen sollte dieser Punkt sich nicht bewegen Bei Drehbewegungen sollte der Processus costotransversarius des Atlas der Drehbewegung des Kopfes in vollem Umfang folgen. Die Fehlstellung des Atlas Wirbel hingegen, wird bei dieser Methode nur über eine gezielte und manuelle Untersuchungstechnik festgestellt. Hierzu ist nur ein geschulter atlasreflex Therapeut in der Lage, der die atlasreflex Methode in einer Ausbildungsstätte erlernt hat und dem Prüfstand entspricht.
Eine Röntgen / CT- oder MRT-Aufnahme ist nicht notwendig. Mittels abgleichender Bewegungstests und guter anatomische Kenntnisse, kann der Behandler schon erste Zusammenhänge zwischen Symptomen und Atlasfehlstellung erkennen. Mit viel Fingerspitzengefühl, über das sensorische Abtasten des Wirbels und seiner Weichteilumgebung, entsteht durch die räumliche Vorstellung ein Bild, in dem die Atlasfehlstellung gut erkennbar wird.
Hieraus ergibt sich der Befund, der dem Patienten die genau Lage des Atlas und seine möglichen Fehlstellung aufklärt . Mithilfe des anatomischen Modells kann die Atlasfehlstellung und der praktische Verlauf einer anschließenden Atlaskorrektur auch für den Laien auf eine verständliche Art und Weise demonstriert werden. Diese Vorgehensweise wird in der atlsreflex- Ausbildungsstätte in Andernach bei Koblenz geschult und unterliegt hohen Ausbildungsanforderungen.
Hierzu sind nur Personen zugelassen, die eine medizinische Ausbildung haben wie z. B. der Physiotherapeut oder der Heilpraktiker usw. Diese Eingrenzung dient der Qualitätssicherung und soll dem Patienten bestmögliche Versorgung garantieren.







